02 JuFo 01Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums „In der Wüste“ siegten beim "Jugend - forscht"-Regionalwettbewerb in Lingen gleich zwei Mal.

Der 1. Preis im Fachbereich Arbeitswelt ging an Alicia Dälken und Sally Riek vom Gymnasium „In der Wüste“. Ihr Forschungsthema: Grippewellen im Schulalltag stoppen – aber wie?
Der 1. Preis im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften ging an Jan Kniefert. Jan wollte herausfinden, ob alte Bauernregeln bei der Vorhersage von Wetterdaten stimmen, oder sich die Aussagekraft durch den Klimawandel verringert.

Sally und Alicia fanden heraus, dass am Ende die einfachen Lösungen schon großen Erfolg versprechen. Allein das regelmäßige Händewaschen kann die Verbreitung von Erregern eindämmen. Die Zwölftklässlerinnen haben eine Umfrage an unserer Schule durchgeführt und sind den Fragen nachgegangen, wie viel Schüler und Lehrer über die Grippe wissen und wie es um die Hygiene in ihrer Schule steht. 350 Schüler und 40 Lehrer haben sie befragt. Den Fragebogen haben die angehenden Abiturientinnen in Zusammenarbeit mit der Universität Osnabrück entwickelt.

02 JuFo 02Jan untersuchte die Aussage: "Geht Barbara im Klee, kommt das Christkind im Schnee" wissenschaftlich. Um das zu untersuchen, verfolgte er die Wetterdaten bis in das Jahr 1781 zurück. "Die Bauernregeln zeigen einen Trend hin zu wärmeren Sommermonaten", so Jan. Auf weiße Weihnachten könnten sich Osnabrücker in den kommenden Jahren eher wenig Hoffnung machen.

Quelle: NOZ, 22.02.2019, Text leicht verändert