So lautete das Angebot des Fachbereichs Musik der Universität Osnabrück.

Anstatt sich nämlich in den Ferien einfach nur auszuruhen, nutzten auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler eines der zwölf Angebote der Herbstakademie, um einen Einblick in einige Fachbereiche und in das Arbeiten und Lernen an der Universität und der Hochschule zu gewinnen.

Im Kurs “Musik” der Herbstakademie haben wir theoretisch, praktisch, sowie technisch mit Musik gearbeitet. Zunächst haben wir gelernt, wie man mit dem Programm “SonicPi” eigene, kleine Lieder programmiert und so Musik mit Informatik verbunden. Außerdem konnten wir den Song “Get Lucky” im Tonstudio selber aufnehmen, da alle Teilnehmer ein Instrument spielen konnten. Das Programmieren und vor allem das Aufnehmen und anschließende Mischen und Bearbeiten des Songs hat sehr viel Spaß gemacht und ich habe viele neue Kenntnisse über das Produzieren von Songs gewonnen. (Annika Beckmann)

Im Kurs Genetik im Schülerlabor der Universität (vgl. www.explain-os.de) haben wir unter der Leitung des Privatdozenten Dr. Knut Jahreis innerhalb der drei Tage vier verschiedene Versuche durchgeführt. Im ersten Versuch ging es darum, genetische Schalter zu verstehen und selber nachzuweisen. Dazu haben wir einen Wildtyp und drei Mutanten eines E.coli-Stammes auf verschiedene Vollmedienplatten wachsen lassen und die unterschiedliche Verstoffwechselung von Laktose dieser Bakterienstämme untersucht. Im zweiten Versuch haben wir mit Hilfe von gentechnisch veränderten Bakterien ein grün fluoreszierendes Protein (GfP) hergestellt und gewonnen.

Im dritten Versuch haben wir verschiedene Bakterien auf Antibiotika-Resistenzen hin untersucht und auch selber multiresistente Bakterien hergestellt. Es war erschreckend zu sehen, wie schnell der Selektionsdruck zu Resistenzen führt. Im vierten Versuch haben wir unseren eigenen genetischen Fingerabdruck hergestellt. Dafür haben wir DNA aus unseren Mundschleimhautzellen isoliert und diese mit Hilfe der Polymerasenkettenreaktion vervielfältigt. So können u.a. Verwandtschaftsverhältnisse nachgewiesen werden. Einige von uns konnten einen bestimmten Bitterstoff schmecken, andere nicht. Auch dies konnte so auf genetischer Ebene nachgewiesen werden.

Mir persönlich hat das praktische Arbeiten sehr gut gefallen und dass man etwas ganz Neues kennenlernt. Ich finde, dass die Herbstakademie eine sehr gute Möglichkeit bietet, einen Einblick in das Studium und auch in das Berufsfeld zu bekommen. Daher hat es sich auch in diesem Jahr absolut gelohnt, ein paar Tage der Ferien zu opfern.  (Almuth Purschke)

Folgende Schhülerinnen und Schüler haben an der Herbstakademie teilgenommen:

Annika Beckmann, Clara Beckord, Sophie Beckord, Louisa Blom, Laura Emke, Alicia Jörling, Peter Hinrichs, Wiebke Knudsen, Viola Kretz, Lea Kroneberg, Sofia Milo, Lisa Pohlmann, Leo Popek, Almuth Purschke, Konstantin Saalfeld, Lea Schmidt, Jamila Usselmann, Erik Winkler, Lars Winkler.

Folgende Kolleginnen waren beteiligt:

Christina Bartholomäi, Kathrin Weidmann, Marie Derkes